bilPolicoro, das Tor zur Historik

28 m übern Meeresspiegel
15096 Einwohner

Im Mittelalter löste es die Stadt Herakleia ab
Herakleia – eine der großen griechischen Kolonien, neben Metaponto und Taranto an der ionischen Küste

Tabellarische Geschichte:
Gegründet von Siedlern aus Ionien zu Beginn des 7. Jhdt v.C. Der ursprüngliche Ort hieß “Siris” und war auf Grund der günstige Lage am Meer, zwischen den beiden Zubringerflüssen Agri und Sinni, optimal für den Handel aus Übersee und den Erzeugnisse aus dem Landesinnern.
570 und 530 v.C. zerstört von einem Kriegsheer bestehend aus einem Verbund der Orte Metaponto, Sibari u. Crotone
policoro433 v.C. auf eine Initiative von Taranto u. Thourioi entstand die neue griechische Stadt – Herakleia
Beginn des 4. Jhdt.. Herakleia zog an der Spitze des Heeres der großgriechischen Liga gegen die Lukanier.
In Kaiserzeit (25. v.C.) verfiel die Stadt (wie viele andere an der ionischen Mittelmeerküste).
Erst wieder im Mittelalter, entstand im 9. Jhdt der byzantinische Ort „Polychorion“ (altes Dorf) neu –
Es gab danach eine grosse Entvölkerungswelle auf Grund von ständigen Malariaerkrankungen, bedingt durch schlosswappenschlosseingangdas nahe Sumpfgebiet.
Erst ab 195 0 gab es wie der eine n steil en wirt sch aftli che n Aufschwung durch Landwirtschaft und Industrieansiedlung. Durch die Trockenlegung der Sümpfe verschwand die Malariagefahr.

1732 Entdeckung zweier Bronzetafeln (die Tafeln von Herakleia) nahe Salandra – (befinden sich im Museum Napoli) und 2 Dekrete aus dem 4. Jhdt v.C. über die Verteilung der Böden von den verwalteten Ländereien aus dem Besitz der Tempel von Dionysoso und Athene Polais.

Mit diesen Funden förderte man die historischen Ausgrabungen.
- Funde von Überresten der beiden griechischen Städte
- Ausgrabungen von Siris brachten Teile der Mauern und der Wohngebäude zum Vorschein,
- Reste der Tempel der Gottheiten Demetra und Kore sowie einige Nekropolen (Begräbnisstätten).

PICT0023Die Ausgrabungen von Herakleia führten zum Entstehen eines archäologischen Park, der den ganzen Hügel um das Schloss und das kleine Tal darunter einschließt. Man sieht heute noch die alte Stadt mit ihren Mauern und den rohen Ziegel, die von einer Plateia (Hauptstraße) PICT0002und mehreren Nebenstraßen besteht.

Das Schloss aus dem 18. Jhdt und der Hügel auf dem es steht, sind mit mehreren Reihenhäusern der Siedler und einigen Resten von antiken Mauern umbegeben.

pano_policoroDas Gebiet von Policoro besticht durch seine unberührte Natur, der alten Fauna und dem vorhandenen Lebensraum seltener Tiere.

Policoro bemüht sich heute, die wirtschaftlichen Zweige wie Industrie, Handwerk, Landwirtschaft und den aufkommenden internationalen Tourismus gleichwertig zu nutzen und ist dabei besonders bedacht, dass keine Interessenkonflikte, vor allem beim Umweltschutz, entstehen.

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Meer, Sehenswürdigkeiten, Palmen,
Gastronomie, Schlösser, Burgen und 

absolute Erholung erwartet Sie in Policoro.

 

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