Die Ortschaft auf der Bergkuppe am Rande des Basentotales entstand auf Befehl des damaligen Herrschers König Friedrich von Aragón und wurde 1490 erstmalig urkundlich erwähnt.
König Friedrich benannte die Siedlung nach seinem Vater Ferrante und befahl 1456 die Umsiedelung der überlebenden Bevölkerung aus dem, durch ein Erdbeben zerstörtes Nachbardorf Uggiano nach Ferrandina.
Der Ort Ferrandina wurde wegen der so plötzlich gewachsenen Bevölkerungszahl terrassenförmig mit den typischen kleinen Reihenhäusern und einer Festungsanlage erweitert.
Im Mittelalter wurde die Stadt von vielen feudalen Familien beherrscht, wie zum Beispiel der Familie Garcia aus Toledo.
Charakteristisch für den Ort sind seine kleinen Patrizierhäuser, die heute noch gut erhalten sind, und den vielen Baudenkmäler aus den vergangenen Epochen.
Der bekannte Intellektuelle Domenico Ridola (1841-1932), ein Arzt und Archäologe,
stammt aus dem Städtchen Ferrandina und trug dessen Namen weit in die Ferne hinaus.
Die Mutterkirche “Santa Maria della Croce”, deren Baubeginn 1492 dokumentiert wurde, besteht aus drei Kuppeln im byzantinischen Stil und die drei Portale aus dem 16. Jahrhundert sind mit kleinen Rosetten verziert .
Der Innenraum der Kirche wurde im 18. Jahrhundert
erneuert und mit mehrfarbigen Barockaltären ausgestattet.
Der Palazzo “Cantorio”, entstanden zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert.
Der Konvent “San Domenico” stammt aus dem
16. Jahrhundert und wurde im 18. Jahrhundert umgebaut. Schon von Weitem erkennt man das Kloster an seinen besonderen auffälligen Verzierungen der Dachpfannen aus Ton an der mächtigen Kuppel des Gebäudes.
Cirka. 3km von Ferrandina entfernt, befinden sich die baulichen Überreste vom alten Schloß “Uggiano”.
Ferrandina
497 m über dem Meeresspiegel
9.340 Einwohner
78 km bis Potenza
38 km bis Matera
35 km bis zum Ionischen Meer
Treppe von oder zum Marktplatz von Ferrandina

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Polizia municipale / Stadtpolizei: Tel. 0835 556014
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